Update Mai 2018

Gesundheit:

Der Havaneser ist eine Zwerghunderasse, die noch sehr robust und nicht anfällig für Krankheiten ist. Dies heisst aber nicht, dass er nicht krank werden kann und auch an der Halter steht in der Verantwortung, seine TIere so zu halten, dass sie gesund bleiben.
Hierzu gehört die Pflege des Hundes genauso dazu, wie die Impfungen und die Gesundheitschecks seitens eines Tierarztes.
Natürlich auch ein hochwertiges Futter, welches die Bedürfnisse des Hundes abdeckt und genügend Bewegung und Beschäftigung mit dem Hund.
Der Havi ist ein liebenswerter Geselle, helfen wir mit, dass es ihm bei uns so gut möglich geht und wir so miteinander eine schöne gemeinsame Zeit erleben dürfen. Dies fängt bei der Auswahl der Elterntiere (Mutterhündin wie auch Deckrüde) an und ist sicher täglich ein Punkt dem Aufmerksamkeit gewidment werden muss.

Futter sollte abwechslungsreich gestaltet sein und nicht zuviel Getreide enthalten. Was man fütter, das muss für passen für Tier und Mensch.
Da dies ein sehr umfangreiches Thema ist haben wir ihm eine extra Seite gegeben:
Futter
Barf pro und contra
 

Leider gibt es auch Krankheiten, die vor unseren vierbeinigen Freunden nicht Halt machen. Wir behandeln sehr viel auf dem homöopathischen Weg und haben damit bisher immer sehr viel in den Anfängen auffangen können. Durch die Ausbildung zum Tierhomöopathen gehen wir diesen Weg immer intensiver und sind fasziniert über die Möglichkeiten.

Weil man immer wieder von PL oder PRA liest und hört, möchten wir hier im Speziellen darauf aufmerksam machen.

Einige Krankheiten, die die Rasse betreffen haben wir unter unserer Rassebeschreibung schon erwähnt.

Ein weiterer Hinweis, worauf man bes. bei Kleinhunden wie z.B. alle Bichonarten achten muss ist das Gebiss.
Sie haben verhältnism. große Zähne für ein kleines Maul, was immer wieder zu Problemen führen kann. Zahnstein, Gebissfehlstellungen usw. gehören hier auch leider dazu und sollten regelm behandelt werden soweit möglich.

Generalisierte Progressive Retina Atrophie (PRA)
(gPRA, ein fortschreitendes Absterben der gesamten Netzhaut des Auges)

Die generalisierte Progressive Retina Atrophie ist eine vererbte Augenerkrankung beim Hund. Es handelt sich um eine Erkrankung der Netzhaut (Retina).
Das fortschreitende Absterben der gesamten Netzhaut des Auges führt im Endstadium immer zur Erblindung.

                                                 Die PRA ist weder behandelbar noch heilbar!

Die Krankheitssymptome sind im Anfangsstadium der Erkrankung Nachtblindheit und der Verlust der Anpassung des Sehvermögens an das Dämmerungslicht.
Später zeigen sich Seheinschränkungen auch bei Tageslicht. Der Hund zeigt ein unsicheres Verhalten in der normalen Umwelt. In diesem Stadium der Erkrankung kommt es zur Erweiterung der Pupillen, oftmals verändert sich die Augenlinse Sie wird trüb und undurchsichtig.
Der Beginn der Erblindung ist unterschiedlich. Schon im frühen Welpenalter kann die PRA auftreten, meistens jedoch zwischen dem 3. und 7. Lebensjahr.
(Dies ist von Rasse zu Rasse unterschiedlich)

Diagnostiziert wird die PRA durch eine augenärztliche Untersuchung. Der Tierarzt erweitert dem Hund mit Augentropfen die Pupillen. Mit Hilfe der Ophthalmoskopie (Augenspiegeluntersuchung) kann die Netzhaut untersucht werden.
Zeigen sich bei verschiedenen Formen der PRA (rassebedingt) z.B. folgende ophthalmologischen Veränderungen (verminderte Durchmesser und Verzweigungen der retinalen Blutgefässe, Schrumpfung des sichtbaren Bereichs des optischen Nervs, das ist die nervöse Verbindung der Netzhaut zum Gehirn), so ist dies ein sicheres Zeichen, dass in absehbarer Zeit die Sehkraft des Hundes verloren geht. Diese augenärztliche Untersuchung sollte durch Spezialisten durchgeführt werden. Mehr Informationen zu Spezialisten finden Sie hier:
                                                                         www.dok-vet.de

Patellaluxation (PL)

Patella heißt Kniescheibe und Luxation ist die Beweglichkeit (das Herausspringen) der Kniescheibe, durch produzierte Manipulation oder Verselbständigung. Man unterscheidet zwischen angeborener und der traumatisch bedingten Luxation (z.B. als Unfallfolge). . Die Patellaluxation (PL), bzw. die Verlagerung der Kniescheibe, die  hauptsächlich Klein- und Zwerghunde jeder Rasse und Hunde mit steiler Hinterhand betrifft, ist ein erblicher Defekt. . Die Kniescheibe ist bei den betroffenen Hunden luxierbar, d.h. sie verbleibt nicht am vorgesehen Platz, sondern verlagert sich durch leichten Druck oder ganz von selbst nach außen oder innen (lateral/medial). Dieser Zustand kann vorübergehend oder dauerhaft auftreten, manchmal Lahmheit und Schmerzen verursachen, meist aber nicht, und oft sogar symptomlos bleiben. Röntgenaufnahmen des Kniegelenkes sind zur Diagnose und Gradeinteilung nicht geeignet, sie sollten aber angefertigt werden, wenn eine Operation in Erwägung gezogen wird, um die richtige Operationsmethode festzulegen.
Die Untersuchung erfolgt in Ruhe und Bewegung und wird durch geschulte Tierärzte durch Tastbefund ohne Narkosemittel durchgeführt.

Die Beurteilung erfolgt in vier Luxationsstufen:

PL 0 =  keine Luxation feststellbar

PL 1 =  In Beuge- und Streckhaltung kann die Kniescheibe durch Druck von medial/lateral (Mitte/Außen) luxiert werden, d. h. die Kniescheibe kann durch Druck verschoben werden. Diese Form hat selten gesundheitliche Auswirkungen auf den Hund

PL 2 =  Die Patella kann durch Fingerdruck von Medial/lateral oder durch Strecken des Knies selbst luxiert werden, d. h. die Patella bleibt in der verschobenen Stellung und kann durch Druck oder aktives Beugen und Strecken zurückspringen. Diese Hunde könne gelegentliche Lahmheit bis zur hochgradigen Lahmheit aufweisen

PL 3 =  Die Patella ist schon luxiert. Sie kann durch Druck zwischen die Rollkämme gebracht werden. Vielfach zeigen die Hunde eine mehr oder weniger starke permanente Lahmheit

PL 4 =  Die Patella ist permanent luxiert. Eine Reposition (Rücklagerung) ist nicht mehr möglich. Die Hunde haben eine permanente Lahmheit
.


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Leider gibt es zu viele Leute, die mit dem Eigentum anderen so umgehen als ob es ihres wäre. Danke für das Verständnis