Update
Mai 2017

Krankheiten und Impfplan


Staupe (S)
Diese Virusinfektion wird leider immer mehr bei uns eingeschleppt durch Ost Importe oder auch Importe aus den südlichen Ländern. Sie ist sehr ansteckend und tritt gerade in jüngster Zeit wieder öfter auf.
Nicht nur Hunde sondern z.B. auch Marder, Frettchen und viele andere Tiere erkranken daran
Betroffene Tiere scheiden Viren mit Körperflüssigkeiten aus und stecken damit z.B. auch Hunde an.
Innerhalb einer Woche bekommen die Hunde Fieber vor Ausbruch der eigentlichen Krankheit.
Es gibt verschiedene Formen
a) Nervenform durch Lähmungen, Gleichgewichts und Bewegungsstörungen.
b) Darmform mit intensiven Durchfällen
c)Lungenform mit Husen bis hin zur Lungenenzündung
Manchmal tritt auch eine Form mit einer anderen kombiniert auf.
Die Staupe kann tödlich sein und wird gar nicht immer gleich erkannt, erstens weil viele Tierärzte gar nicht mehr mit Staupe rechnen und zweitens weil sie kombinierte Symptome nicht gleich erkennbar wenn auch sofort behandelbar ist.



Tollwut (T)
Durch Tollwut sind alle Säugetiere und Vögel gefährdet und befällt in vielen Fällen das Gehirn:
Durch einen Biss und den Speichel geschieht meist die Ansteckung und von dort wandern die Vieren entlang der Nerven bis zum Gehirn.
Meist zeigen erkrankte Tiere Verhaltensveränderungen wie z.B. wilde Tiere werden sehr zahm, danach kommt meist eine Phase der Aggressivität  oder auch sowas wie Depressionen und Lähmungen.
In den meisten Fällen endet diese Krankheit tödlich. Manche Erkrankungen verlaufen auch ganz sanft und schwer zu erkennen.
Tiere, die nicht über eine gütlige Schutzimpfung verfügen, die nicht älter als ein Jahr sein darf, dürfen laut Gesetz nicht behandelt werden sondern werden meist vom Tierarzt eingeschläfert.


Leptospirose (L)
Durch die Leptospiren-Bakterien wird diese Erkrankung ausgelöst und über den Urin befallender Hunde oder auch Ratten geschieht meist die Ansteckung
Durch diese Erkrankung werden Leber-und Nierenstörungen auslösen und dort zu Schädigungen führen.
Hunde sind für diese Erkrankung besonders empfänglich aber auch Menschen können sich anstecken.
Befallene TIere können bis über Jahre hinweg den Erreger ausscheiden.


Parvovirose (P)
Diese Virus-Infektion, auch Katzenseuche genannt, ist leider immer mehr bei uns zu finden. Dünndarmzellen werden meist befallen und zersören sie. Dadurch werden starke Durchfälle, die oft Blut enthalten ausgelöst oft auch mit Erbrechen.
Bei Welpen in den ersten Lebenswochen werden eher die Herzzellen befallen und endet so wie beim erwachsenen Hund oft tödlcih. Durch die Hartnäckigkeit der Vieren, die oft jahrelang überlegensfähig sind und dadurch oft diese Erkrankung zum Problem machen. Wärme und Desinfektion können diesen Parvo-Viren nichts anhaben, diese müssen mit speziellen Maßnahmen und vom Fachmann bekämpft weren.
Ansteckung geschieht über den Kontakt der Viren.
Die Katzenviren sind nicht auf den Hund übertragbar.



Parainfluenza (Zwingerhusten) (Pi)
Wird durch die gleichlautenden Viren verursacht. Die Erkrankung fürht meist zu trockenen und heftigen Husten und setzt sich in den Luftwegen der Hunde fest. Von diesem meist bellenden Husten hat die Kranheit auch den Namen Zwingerhusten und wird durch unterschiedliche Bakterien und Viren gemeinsam ausgelöst. Oft wird so ein Zwingerhusten ausgelöst wenn viele Hunde auf engem Raum wie z.b. Hundeschule oder Platz wo viele Hunde auf engem Platz Kontakt haben und ergibt sich aus einer Mischung unterschiedlicher Keime.


Hepatitis contagiosa canis (H)
Das ist eine Leberenztündung, die Hunde und Füchse befällt und durch einen Virus hervorgerufen wird.
Durch Körperausscheidungen (Urin, Kot und Speichel) anderer Hunde oder auch im direkten Kontakt findet die Ansteckung statt, die nach einigen Tagen dann folgende Symptome zeigt: Müdigkeit, weniger Hunger bis gar keine Aufnahme von Nahrung und mehr Durst aber auch Erbrechen, Durchfall und manchmal eine Bindehautentzüngung können die Folge einer Ansteckung sein. Hunde zeigen oft eine starke Empfindlichkeit bei Berühung, haben Schmerzen  und oft krümmen sie deswegen auch den Rücken. Bei Welpen und Junghunden verläuft diese Erkranung oft tödlich und je älter das Tier bei der Ansteckung ist um so besser sind die Chancen, dass sie es gut überleben.
Manchmal kommt es zu einer Hornhauttrübung, die das Auge wie ein Glasauge erscheinden lassenund auch oft blue ey Auge genannt wird.



Gelenkerkranungen:
Die meisten werden nicht durch Viren oder Bakterien ausgelöst sondern durch erbliche Veranlagungen.

Zu nennen ist da z.B. die PatellaLuxation (PL)
Patella heißt Kniescheibe und Luxation ist die Beweglichkeit (das Herausspringen) der Kniescheibe, durch produzierte Manipulation oder Verselbständigung. Man unterscheidet zwischen angeborener und der traumatisch bedingten Luxation (z.B. als Unfallfolge). . Die Patellaluxation (PL), bzw. die Verlagerung der Kniescheibe, die  hauptsächlich Klein- und Zwerghunde jeder Rasse und Hunde mit steiler Hinterhand betrifft

dieHüftdysplasie ( HD):
Die oft z.B. Schäferhunde befällt und beim Havaneser nicht so ein Probelm darstellt, da das kleine Hunde mit wenig Gewicht und etwas Training oft gut ausgleichen können. Bei der HD ist das Hüftgelenk nicht richtig entwickelt und kann durch falsche Ernährung und Haltung noch begünstigt werden. Mit Schmerztherapie oder künstlichen Hüftgelenken wird hier oft versucht zu helfen. Sehr oft die die Bewegunsfähigkeit des Hundes stark eingeschränkt.

Bandscheibenvorfall (Diskusprolaps) Diskopatie
Oft auch Dackellähme genannt tirtt verstärkt bei Hunden mit langem Rückrat auf wie z.B. Basset oder Dackel aber auch Beagle, Dobermann, Pekinese und Cockerspaniel sind davon betroffen, Havaneser eher selten. Es bedeuetet einen Bandscheibenschagen oft Bandscheibenvorfall und tritt oft im Bereich des Halswirbels auf.
Die vorgefallene Bandscheibe drückt auf  das Rückenmark und löst Schmerzen und Lähmungen der Voder und Hinterläufe bis hin zu totalen Lähmung. Manchmal kommt es auch zu Blasenlähmungen.


Bänderriss, Fraktur und Sehenscheidenenzüng:
Beim Bänderrisse kommt es meist zur Riss des Kreuzbandes im Kniegelenk oft durch Unfall oder ein Trauma.
Manchmal ist die Folge eines solchen Risses auch ein Meniskusschaden.
Zur Fraktur kommt es, wenn der Unfall mit größeren Kräften auf den Hund einwirkt und der Knochen durch z.B. Drehung, Zug oder Druck dann bricht.


Zur Sehenscheidenenzüngung kommt es meist im Schultergelenk und betrifft oft sehr stark belastete Arbeitshunde.

Artjritis (Gelenksentzündung) und Arthose (chronische oder degenerative Gelenkserkrankung)
Durch bakterielle Infektionen wie z.B. Borreliose oder immunologische Vorgänge wird die Gelenksentzüngung ausgelöst, Das betroffene Gelekn ist oft warm, geschwollen und sehr schmerzhaft. Oft wirkt sich das durch die großen Schmerzen auf das ges. Wohlbefinden des Tieres aus und führt auch ab und an zur Zerstörungen von betroffenen Gelenken was dann zu einem dauerhaften Schmerz führt.
Ist es dann dauerhaft spricht man von Arthrose, die z.B. von einer Verletzung aber auch von Wachstumsstörungen, Überbelastung (z.B. Übergewicht) oder einer Infektion ausgellöst wird.


Generalisierte Progressive Retina Atrophie (PRA)
Die generalisierte Progressive Retina Atrophie ist eine vererbte Augenerkrankung beim Hund. Es handelt sich um eine Erkrankung der Netzhaut (Retina).
Das fortschreitende Absterben der gesamten Netzhaut des Auges führt im Endstadium immer zur Erblindung.



Soweit einmal zu einigen Krankheiten, die unsere Hunde bekommen können.

Vorbeugung kann einmal durch die richtige Haltung und Ernährung, wie auch durch z.B. Impfung erreicht werden.
Auch durch Würmer können unsere Vierbeiner erkranken, daher sind regelm. Entwurmungen beim Hund Pflicht.
Je nach Lebenssituation des Hundes monatlich bis ca. 4 mal im Jahr.




Impfung
Die Impfung der Hunde ist ein heikles Thema.
Man sollte sich da gut mit dem Tierartz austauschen und auch einmal einen Tierarztwechsel in Kauf nehmen, wenn man nicht auf einen Nenner kommt.


Impfpläne bei Welpen gibt es meist zwei verschiedne

einmal wird mit 8 Wochen: S, H.L P

Und dann mit 12 Wochen: S, H, L, P, T geimpft.


Beim anderen wird mit

Ica. 6-8 Wochen Parvovirose, Zwingerhusten
ca. 8-10 Wochen Staupe, Hepatitis, Leptospirose
ca. 10-12 Wochen Parvovirose, Zwingerhusten
ca. 12-14 Wochen Staupe, Hepatitis, Leptospirose, Tollwut

Es sollten nur gesunde und parasitenfreie Tiere geimpft werden. Daher sollte der Tierarzt vorher gründlich untersuchen ob alles ok ist, sonst kann es zu heftigen Impfreaktionen führen, auch sollten die verwendeten Impfmittel zum Hund passen und nicht bekannt dafür sein, dass sie zu heftige Reaktionen bis hin zu Todesfällen führen können. Beim Havaneser möchte warnen, bei unseren Hunden gab es bisher keine Reaktionen aber bei anderen Havanesern waren schon sehr schlimme Reaktionen auf Vanguard und daher sollte man das beim Tierarzt sagen, dass man nicht damit geimpft haben will.
Sie bietet nur einen Schutz, wenn der Hund auch mind. alle 6 Monate Entwurmt wird und die Folgeimpfungen eingehalten werden, denn auch hier gilt einmal ist keinmal.


Abschließend möchte ich etwas zur Normaltemperatur des Hundes schreiben.
Kleinhunde haben eine Temperatur von 38-39 Grad, größere und ältere  oft ein halber Grad weniger.
Beim Hund liegen die Werte normalerweise zwischen 37,5 und 39 Grad. Auch ohne dass eine Erkrankung vorliegen muss schwankt die Köpertemperatur z.B. bei Aufregung oder Überanstrengung steigt sie.




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Leider gibt es zu viele Leute, die mit dem Eigentum anderen so umgehen als ob es ihres wäre. Danke für das Verständnis